Der Einrichtungsassistent
Beim allerersten Start führt dich ein Assistent durch die Grundeinrichtung. Fast alles, was du dort festlegst, lässt sich später in den Einstellungen ändern. Mit einer Ausnahme, und genau deshalb lohnt sich dieser Artikel: der Entscheidung zur Verschlüsselung.
YouniqMail startet in der Sprache deines Systems. Eine andere Sprache wählst du später unter Einstellungen → Darstellung → Sprache.
Die Schritte im Einzelnen
Abschnitt betitelt „Die Schritte im Einzelnen“Die Leiste links im Assistenten zeigt, wo du gerade bist. Wer einfach auf Weiter klickt, übernimmt die Voreinstellungen.
Erscheinungsbild, E-Mail-Liste und Ton
Abschnitt betitelt „Erscheinungsbild, E-Mail-Liste und Ton“- Erscheinungsbild: Hell, Dunkel oder System (voreingestellt), das dem Betriebssystem folgt.
- E-Mail-Liste: Nach Konversation gruppieren (voreingestellt) oder Einzelne Nachrichten anzeigen.
- Ton: Klänge bei neuer E-Mail, beim Senden und beim Löschen. Die ersten beiden sind an, der dritte aus.
Erscheinungsbild und E-Mail-Liste findest du später unter Einstellungen → Darstellung, die Töne unter Einstellungen → Ton.
Mail und Verfassen
Abschnitt betitelt „Mail und Verfassen“- Mail: ob eine Mail als gelesen gilt, sobald du sie ansiehst, löschst, als Spam markierst oder archivierst. Voreingestellt ist alles an. Später unter Einstellungen → E-Mails → Allgemein.
- Verfassen: Senden rückgängig hält eine Mail nach dem Klick auf Senden noch kurz zurück, damit du es dir anders überlegen kannst. Voreingestellt sind 5 Sekunden, möglich sind Aus bis 30 Sekunden. Später unter Einstellungen → Verfassen → Verfassen.
Standard-Mail-App
Abschnitt betitelt „Standard-Mail-App“Optional: YouniqMail als Standardprogramm registrieren. Dann öffnen sich
mailto:-Verweise aus dem Browser künftig hier. Auch das lässt sich
später umstellen, unter Einstellungen → Dock / Fenster.
Sicherheit: Verschlüsselung der lokalen Datenbank
Abschnitt betitelt „Sicherheit: Verschlüsselung der lokalen Datenbank“Der wichtigste Schritt. YouniqMail legt alle E-Mails, Anhänge und Kontakte in einer lokalen Datenbank ab, und die kann verschlüsselt werden. Standardmäßig ist das eingeschaltet, und dabei solltest du es belassen.
Warum die Entscheidung jetzt fällt: Die Datenbank wird in dem Modus angelegt, den du hier wählst, und später lässt er sich nicht mehr umstellen.
Unter Linux braucht die Verschlüsselung einen Schlüsselbund des Systems, etwa GNOME Keyring oder KWallet. Fehlt er, zeigt der Assistent Auf diesem System nicht verfügbar, und die Daten werden unverschlüsselt gespeichert. Installiere in dem Fall vor dem ersten Start einen Schlüsselbund.
Einzelheiten dazu, was die Verschlüsselung schützt und was nicht, stehen unter Speicherverschlüsselung.
Wiederherstellungsschlüssel
Abschnitt betitelt „Wiederherstellungsschlüssel“Hast du die Verschlüsselung aktiv gelassen, zeigt der Assistent einen 64-stelligen Wiederherstellungsschlüssel. Sichere ihn jetzt: Du kannst ihn kopieren, etwa in deinen Passwortmanager, mit Als PDF speichern ablegen oder den QR-Code mit dem Smartphone scannen. Weiter geht es erst, wenn du Ich habe den Wiederherstellungsschlüssel gespeichert bestätigst.
Im Alltag brauchst du ihn nicht: Der Schlüssel liegt durch den Schlüsselbund deines Systems geschützt auf dem Rechner. Er ist deine Rettung für den Fall, dass dieser Schlüsselbund verloren geht, etwa nach einer Neuinstallation des Betriebssystems oder beim Umzug der Datenbankdatei auf einen anderen Rechner.
Danach: das erste Konto
Abschnitt betitelt „Danach: das erste Konto“Nach dem Assistenten ist die Anwendung eingerichtet, aber noch leer. Es folgt ein Hinweis, dass YouniqMail noch eine Beta-Version ist, danach fragt YouniqMail: Wie möchtest du beginnen?
- Aus anderem Client importieren übernimmt Konten, Regeln, Signaturen und Tags aus Thunderbird, Apple Mail, Outlook, eM Client, Mailbird oder Mailspring, siehe Von einem anderen Programm umziehen.
- Manuell einrichten führt dich durch dein erstes Postfach, siehe Konto hinzufügen.